Datenstand: 2026-09 · Durchschnittswerte, brutto. Neukundenpreise, Durchschnitte aller Haushalte und Grundversorgung sind unterschiedliche Größen und werden getrennt gekennzeichnet. Für die eigene Rechnung zählt immer der eigene Vertrag.
Preisverlauf in ct/kWh
Heizöl und Pellets je Quelle fortlaufend (umgerechnet in ct/kWh: Heizöl rund 9,8 kWh je Liter, Pellets rund 5 kWh je kg). Strom und Gas sind Einzelwerte aus unterschiedlichen Erhebungen (Durchschnitt aller Haushalte bzw. Neukundenpreise) und deshalb nicht verbunden.
| Zeitraum | Erhebung | Gas ct/kWh | Strom ct/kWh | Heizöl €/100 l | Pellets €/t | Quelle |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 15.09.2026 | Neukunden Strom, günstigster Tarif, bundesweiter Mittelwert, 3.500 kWh (StromAuskunft) | 27,83 | StromAuskunft | |||
| 16.09.2026 | Tageswert Heizöl | 179,9 | TECSON | |||
| 14.09.2026 | Neukunden Gas, 20.000 kWh (Verivox) | 12,20 | StromAuskunft mit Datenpartner Verivox | |||
| Monat | Pelletpreis DEPI (brutto) | 427,7 | DEPI via energienutzer.de | |||
| 16.08.2026 | Tageswert Heizöl | 137,2 | TECSON (Vergleichswert vor einem Monat) | |||
| Monat | Pelletpreis DEPI (brutto) | 388,1 | DEPI via energienutzer.de | |||
| 3. Quartal 2026 (bis Mitte September) | Quartalsdurchschnitt Heizöl | 139,7 | TECSON | |||
| Monat | Pelletpreis DEPI (brutto) | 376,8 | DEPI via energienutzer.de | |||
| Monat | Pelletpreis DEPI (brutto) | 388,1 | DEPI via energienutzer.de | |||
| Monat | Pelletpreis DEPI (brutto) | 405,1 | DEPI via energienutzer.de | |||
| 2. Quartal 2026 | Quartalsdurchschnitt Heizöl | 133,8 | TECSON | |||
| März 2026 | Neukunden Gas, 20.000 kWh (Verivox) | 9,40 | Verivox via wirtschaftsticker.com (17.03.2026); Grundversorgung im März 13,4 ct/kWh | |||
| Monat | Pelletpreis DEPI (brutto) | 419,2 | DEPI via energienutzer.de | |||
| Monat | Pelletpreis DEPI (brutto) | 422,7 | DEPI via energienutzer.de | |||
| Februar 2026 | Neukunden Gas, 20.000 kWh (Verivox) | 8,20 | Verivox via wirtschaftsticker.com (17.03.2026) | |||
| Monat | Pelletpreis DEPI (brutto) | 405,3 | DEPI via energienutzer.de | |||
| Januar 2026 | Neukunden Strom, günstigster Tarif, bundesweiter Mittelwert, 3.500 kWh (StromAuskunft) | 23,84 | StromAuskunft | |||
| 1. Quartal 2026 | Quartalsdurchschnitt Heizöl | 111,7 | TECSON | |||
| Monat | Pelletpreis DEPV (netto x 1,07 = brutto) | 397,5 | DEPV (Nettowert, MwSt. 7 % aufgeschlagen; Sept. 2025 von DEPI mit 335,04 € brutto bestätigt) | |||
| Monat | Pelletpreis DEPV (netto x 1,07 = brutto) | 392,6 | DEPV (Nettowert, MwSt. 7 % aufgeschlagen; Sept. 2025 von DEPI mit 335,04 € brutto bestätigt) | |||
| Monat | Pelletpreis DEPV (netto x 1,07 = brutto) | 366,2 | DEPV (Nettowert, MwSt. 7 % aufgeschlagen; Sept. 2025 von DEPI mit 335,04 € brutto bestätigt) | |||
| Monat | Pelletpreis DEPV (netto x 1,07 = brutto) | 335,0 | DEPV (Nettowert, MwSt. 7 % aufgeschlagen; Sept. 2025 von DEPI mit 335,04 € brutto bestätigt) | |||
| 16.09.2025 | Tageswert Heizöl | 94,1 | TECSON (Vergleichswert vor einem Jahr) | |||
| Monat | Pelletpreis DEPI (brutto) | 310,8 | DEPI via energienutzer.de | |||
| Monat | Pelletpreis DEPI (brutto) | 281,0 | DEPI via energienutzer.de | |||
| 2. Halbjahr 2025 | Durchschnitt aller Haushalte (Destatis) | 12,23 | 40,55 | Destatis, Pressemitteilung 03/2026 | ||
| Monat | Pelletpreis DEPI (brutto) | 302,4 | DEPI via energienutzer.de | |||
| Monat | Pelletpreis DEPI (brutto) | 315,9 | DEPI via energienutzer.de | |||
| Monat | Pelletpreis DEPI (brutto) | 343,1 | DEPI via energienutzer.de | |||
| Monat | Pelletpreis DEPI (brutto) | 380,2 | DEPI via energienutzer.de | |||
| Monat | Pelletpreis DEPI (brutto) | 363,2 | DEPI via energienutzer.de | |||
| Monat | Pelletpreis DEPI (brutto) | 306,4 | DEPI via energienutzer.de | |||
| Jahr 2025 | Jahresdurchschnitt Heizöl | 96,1 | TECSON | |||
| 1. Halbjahr 2025 | Durchschnitt aller Haushalte (Destatis) | 12,13 | 39,92 | Destatis, Pressemitteilung 30.09.2025 | ||
| Jahr 2024 | Jahresdurchschnitt Heizöl | 101,7 | TECSON |
Was bedeuten die Preise für deine Heizung?
Im September 2026 steigen die Preise für Heizöl und Gas deutlich. Auslöser sind vor allem die Spannungen im Nahen Osten: Seit dem Iran-Krieg ab Ende Februar 2026 sind die Großhandelspreise für Erdgas gestiegen, und im September haben Angriffe auf Schiffe in der Straße von Hormus und der Ausfall einer wichtigen saudischen Pipeline den Ölpreis über 100 US-Dollar je Barrel getrieben. Heizöl kostete am 16.09.2026 im Bundesschnitt rund 180 € je 100 Liter, fast doppelt so viel wie ein Jahr zuvor. Neukunden zahlen für Gas rund 12 ct/kWh, im Februar waren es noch etwa 8 ct.
Bestandskunden spüren solche Sprünge meist erst mit Verzögerung, weil Verträge oft eine Preisgarantie haben und Versorger Preise nur mit Vorankündigung ändern dürfen. Deshalb unterscheiden sich die Werte je nach Quelle: Neukundenpreise zeigen den aktuellen Markt, Durchschnitte aller Haushalte (BDEW, Destatis) laufen hinterher. Für deine eigene Rechnung zählt immer dein Vertrag – schau in deine letzte Abrechnung oder dein Preisänderungsschreiben.
Strom ist weniger stark betroffen. Der BDEW nennt für 2026 bisher im Schnitt 37 ct/kWh für Haushalte, etwas weniger als 2025, auch weil die Netzentgelte dank eines staatlichen Zuschusses zu den Übertragungsnetzkosten gesunken sind. Mit einem Wärmepumpentarif und separatem Zähler (Modul 2) liegt der Arbeitspreis im Schnitt bei etwa 24 ct/kWh, der günstigste Neukundentarif lag laut Verivox im Juli 2026 bei rund 21 ct/kWh. Weil eine Wärmepumpe aus 1 kWh Strom je nach Jahresarbeitszahl ein Mehrfaches an Wärme macht, können die Wärmekosten deutlich unter denen von Gas oder Öl liegen. Rechne es mit deinen Werten im <a href="#kostenrechner">Kostenrechner</a> nach.
Dazu kommt der CO2-Preis: 2026 liegt er bei 65 € je Tonne, das sind rund 1,55 ct je kWh Gas und etwa 2 ct je kWh Heizöl. Für 2027 plant die Bundesregierung, den Preis auf diesem Niveau zu halten. Ab 2028 soll der europäische Emissionshandel ETS 2 den Preis am Markt bestimmen – wie hoch er dann ausfällt, ist offen. Pellets (rund 8,6 ct/kWh im August) und Fernwärme (im Schnitt 15,6 ct/kWh) sind weniger vom Ölmarkt abhängig, aber auch Pellets sind 2026 spürbar teurer geworden.
Mit diesen Preisen rechnen auch die Wärmepumpen-Auslegung und der Kostenrechner – dort kannst du deine eigenen Tarife eintragen.
Wie entwickelt sich der CO₂-Preis?
| Jahr | €/t CO₂ | Status | Gas ct/kWh | Heizöl ct/kWh |
|---|---|---|---|---|
| 2025 | 55 | Festpreis nach BEHG | 1,31 | 1,79 |
| 2026 | 65 | Versteigerung im Preiskorridor 55–65 €/t; erste Auktion am 01.07.2026 an der EEX mit Zuschlag bei 65 €/t (Obergrenze) | 1,55 | 2,11 |
| 2027 | 65 | geplant: Korridor 55–65 €/t bleibt (3. BEHG-Änderung, Kabinett 12.08.2026, dem Bundestag am 07.09.2026 zugeleitet, noch nicht beschlossen). Wert = Obergrenze des Korridors. Laut Wohnungsverband GdW wären ohne die Verschiebung des ETS 2 2027 rund 75–85 €/t möglich gewesen | 1,55 | 2,11 |
| 2028 | offen | EU-Emissionshandel ETS 2 für Gebäude und Verkehr soll starten (von 2027 auf 2028 verschoben); Preis bildet sich am Markt, heute nicht seriös bezifferbar | – | – |
Nächste Stichtage
Alle Stichtage- –TageKältemittel · 01.01.2027F-Gase-Verordnung: strengere Kältemittel-Grenze für neue Monoblock- und kleine Split-WärmepumpenNeue Monoblock-Wärmepumpen bis 50 kW und Luft-Wasser-Split-Wärmepumpen bis 12 kW dürfen keine fluorierten Kältemittel mit einem Treibhauspotenzial (GWP) ab 150 mehr enthalten. Damit fallen etwa neue Geräte mit R32 (GWP 675) weg; für kleine Monoblock-Geräte gibt es bei besonderen Sicherheitsanforderungen eine Ausnahme bis GWP 750. Bestehende Anlagen dürfen weiterlaufen.
- –TageFörderung · voraussichtlich Q1/2027Grundförderung für Wärmepumpen sinkt auf 15 %Im ersten Quartal 2027 sinkt die Grundförderung der KfW 458 für Wärmepumpen von 30 auf 15 % der förderfähigen Kosten. Einen genauen Tag nennen die Quellen nicht; der 01.01.2027 ist nur der frühestmögliche Termin.
- –TageFörderung · voraussichtlich Q1/2027Start Wertschöpfungsbonus für Wärmepumpen aus der EUZeitgleich mit der Kürzung der Grundförderung soll ein Bonus von 15 % für Wärmepumpen mit Ursprung in der EU starten. Genauer Starttag und Nachweisregeln sind noch offen.
- –TageCO₂-Preis · voraussichtlich Q1/2027CO2-Preis 2027: Korridor 55 bis 65 € je Tonne geplantWeil der EU-Emissionshandel für Gebäude (ETS 2) erst 2028 startet, soll der nationale CO2-Preis 2027 in einem Korridor von 55 bis 65 € pro Tonne bleiben. Das Kabinett hat den Entwurf am 12.08.2026 beschlossen, der Bundestag hat noch nicht entschieden.
- –TageFörderung · 01.02.2027Klimageschwindigkeitsbonus sinkt auf 12 %Der Bonus für den Austausch einer alten fossilen Heizung sinkt von 16 auf 12 %. Wer ihn noch voll mitnehmen will, muss den Antrag bis 31.01.2027 stellen.
- –TageFörderung · 01.02.2027Förderfähige Kosten sinken auf 27.250 €Der Förderhöchstbetrag für die erste Wohneinheit sinkt von 28.000 auf 27.250 €. Danach geht er jeweils zum 01.02. und 01.08. um weitere 750 € zurück.
- –TageFörderung · 01.08.2027Klimageschwindigkeitsbonus sinkt auf 8 %Der Bonus für den Austausch einer alten fossilen Heizung sinkt von 12 auf 8 %.
- –TageFörderung · 01.08.2027Förderfähige Kosten sinken auf 26.500 €Der Förderhöchstbetrag für die erste Wohneinheit sinkt um weitere 750 € auf 26.500 €.
- –TageGesetz · voraussichtlich Q3/2027Frist Heizungsprüfung in Häusern ab sechs WohnungenIn Gebäuden mit mindestens sechs Wohnungen müssen Heizungen, die vor Oktober 2009 eingebaut wurden, bis September 2027 überprüft und optimiert sein. Wärmepumpen sind ausgenommen.
- –TageKältemittel · 01.01.2028Förderung nur noch für Wärmepumpen mit natürlichem KältemittelAb 01.01.2028 fördert die KfW nur noch Wärmepumpen mit natürlichen Kältemitteln wie Propan, Isobutan, Ammoniak, CO2 oder Wasser.
- –TageCO₂-Preis · voraussichtlich Q1/2028Start des EU-Emissionshandels für Gebäude (ETS 2)Der europäische Emissionshandel für Brennstoffe in Gebäuden startet 2028 statt 2027. Danach bildet sich der CO2-Preis am Markt; Preissteigerungen werden ab 2028 erwartet, verlässliche Prognosen gibt es nicht.
- –TageGesetz · voraussichtlich Q1/2028Vermieter tragen Kosten neuer Öl- und Gasheizungen mitAb 2028 müssen Vermieter bei neu eingebauten Öl- und Gasheizungen die Hälfte der CO2-Kosten tragen, bei Gasheizungen zusätzlich die Hälfte der Netzentgelte.
- –TageFörderung · 01.02.2028Klimageschwindigkeitsbonus sinkt auf 4 %Der Bonus für den Austausch einer alten fossilen Heizung sinkt von 8 auf 4 %.
- –TageFörderung · 01.02.2028Förderfähige Kosten sinken auf 25.750 €Der Förderhöchstbetrag für die erste Wohneinheit sinkt um weitere 750 € auf 25.750 €.
- –TageFörderung · 01.08.2028Klimageschwindigkeitsbonus entfälltFür Anträge ab diesem Tag gibt es keinen Bonus mehr für den Austausch einer alten fossilen Heizung.
- –TageFörderung · 01.08.2028Förderfähige Kosten sinken auf 25.000 €Der Förderhöchstbetrag für die erste Wohneinheit sinkt um weitere 750 € auf 25.000 €.
- –TageGesetz · 31.12.2028§ 14a: Alte Netzentgelt-Rabatte laufen ausWärmepumpen, die schon vor 2024 ein reduziertes Netzentgelt nach alter Regel hatten, behalten es bis 31.12.2028. Anlagen über 4,2 kW wechseln am 01.01.2029 automatisch in die neue Regelung mit Wahl zwischen Modul 1, 2 und 3; bei Anlagen bis 4,2 kW enden Steuerung und Rabatt ersatzlos.
- –TageKältemittel · 01.01.2029F-Gase-Verordnung: Grenze für große Split-WärmepumpenNeue Split-Wärmepumpen über 12 kW dürfen keine fluorierten Kältemittel mit einem GWP ab 750 mehr enthalten. Für Luft-Luft-Split-Geräte bis 12 kW gilt ab diesem Jahr die Grenze GWP 150.
- –TageGesetz · voraussichtlich Q1/2029Biotreppe: neue Öl- und Gasheizungen brauchen 10 % Bio-AnteilWer nach dem 29.07.2026 eine neue Öl- oder Gasheizung eingebaut hat, muss ab 2029 mindestens 10 % erneuerbare Brennstoffe wie Biomethan oder Bioöl einsetzen. Vermieter tragen ab 2029 die Hälfte der Mehrkosten dafür, begrenzt auf die ersten 30 % Bio-Anteil.
- –TageFörderung · 01.02.2029Förderfähige Kosten sinken auf 24.250 €Der Förderhöchstbetrag für die erste Wohneinheit sinkt um weitere 750 € auf 24.250 €.
- –TageFörderung · 01.08.2029Förderfähige Kosten sinken auf 23.500 €Der Förderhöchstbetrag für die erste Wohneinheit sinkt um weitere 750 € auf 23.500 €.
- –TageKältemittel · 01.01.2030F-Gase-Verordnung: Grenze für große Monoblock-WärmepumpenNeue Monoblock-Wärmepumpen über 50 kW dürfen keine fluorierten Kältemittel mit einem GWP ab 150 mehr enthalten.
- –TageGesetz · voraussichtlich Q1/2030Biotreppe: Bio-Anteil steigt auf 15 %Neue Öl- und Gasheizungen müssen ab 2030 mit mindestens 15 % erneuerbaren Brennstoffen betrieben werden.
- –TageFörderung · 01.02.2030Förderfähige Kosten sinken auf 22.750 €Der Förderhöchstbetrag für die erste Wohneinheit sinkt um weitere 750 € auf 22.750 €.
- –TageFörderung · 01.08.2030Förderfähige Kosten sinken auf 22.000 €Mit der letzten Stufe liegt der Förderhöchstbetrag für die erste Wohneinheit bei 22.000 €.
- –TageFörderung · 31.12.2030Heizungsförderung läuft ausNach Angaben der Verbraucherzentrale endet die Heizungsförderung der KfW mit Ablauf des 31.12.2030. Ob danach ein Nachfolgeprogramm kommt, ist offen.
- –TageKältemittel · 01.01.2032F-Gase-Verordnung: kleine Monoblock-Wärmepumpen nur noch mit natürlichem KältemittelNeue Monoblock-Wärmepumpen bis 12 kW dürfen gar keine fluorierten Kältemittel mehr enthalten; erlaubt sind dann nur noch natürliche wie Propan (R290). Bei besonderen Sicherheitsanforderungen sind Ausnahmen möglich.
- –TageKältemittel · 01.01.2033F-Gase-Verordnung: strengere Grenze für große Split-WärmepumpenNeue Split-Wärmepumpen über 12 kW dürfen keine fluorierten Kältemittel mit einem GWP ab 150 mehr enthalten.
- –TageKältemittel · 01.01.2035F-Gase-Verordnung: kleine Split-Wärmepumpen nur noch mit natürlichem KältemittelNeue Split-Wärmepumpen bis 12 kW (Luft-Wasser und Luft-Luft) dürfen keine fluorierten Kältemittel mehr enthalten. Ausnahmen sind nur bei besonderen Sicherheitsanforderungen vorgesehen.
- –TageGesetz · voraussichtlich Q1/2035Biotreppe: Bio-Anteil steigt auf 30 %Neue Öl- und Gasheizungen müssen ab 2035 mit mindestens 30 % erneuerbaren Brennstoffen laufen.
- –TageGesetz · voraussichtlich Q1/2040Biotreppe: Bio-Anteil steigt auf 60 %Neue Öl- und Gasheizungen müssen ab 2040 mit mindestens 60 % erneuerbaren Brennstoffen betrieben werden.
- –TageGesetz · voraussichtlich Q1/2045Biotreppe: 100 % erneuerbare BrennstoffeAb 2045 müssen neue Öl- und Gasheizungen vollständig mit erneuerbaren Brennstoffen laufen. Laut Verbraucherzentrale müssen Versorger dann sicherstellen, dass nur noch Biomethan oder Wasserstoff verbrannt wird.
Persönliche Beratung gewünscht? Neutral und vor Ort berät die Energieberatung der Verbraucherzentrale – oft kostenlos oder stark vergünstigt. Für Planung, Einbau und Wartung ist ein Fachbetrieb deiner Wahl zuständig.
Zur EnergieberatungHäufige Fragen
Was kostet eine Kilowattstunde Wärme aus der Wärmepumpe im Vergleich zu Gas?
Teile den Strompreis durch die Jahresarbeitszahl deiner Wärmepumpe. Bei 24 ct/kWh Wärmepumpenstrom und einer Jahresarbeitszahl von 3,5 kostet 1 kWh Wärme rund 6,9 ct. Gas kostet Neukunden im September 2026 etwa 12 ct/kWh, dazu kommen Verluste des Kessels. Genauer rechnest du im Kostenrechner mit deinen eigenen Werten.
Warum ist Heizöl im September 2026 so teuer?
Der Rohölpreis ist wegen der Lage im Nahen Osten stark gestiegen: Angriffe auf Schiffe in der Straße von Hormus und der Ausfall einer wichtigen saudischen Pipeline verknappen das Angebot. Der bundesweite Durchschnittspreis lag am 16.09.2026 bei rund 180 € je 100 Liter. Heizölpreise ändern sich täglich, vergleiche vor dem Kauf mehrere Angebote.
Lohnt sich ein eigener Zähler für die Wärmepumpe?
Mit separatem Zähler (Modul 2 nach § 14a EnWG) sind Wärmepumpentarife im Schnitt günstiger: laut Verbraucherzentrale NRW rund 24 ct/kWh gegenüber 31,5 ct/kWh ohne separaten Zähler. Dafür fallen ein zusätzlicher Grundpreis und Kosten für den Zähler an. Ob es sich lohnt, hängt vor allem von deinem Verbrauch ab.
Wie hoch ist der CO2-Preis 2026 und 2027?
2026 werden die Zertifikate im Korridor von 55 bis 65 € je Tonne versteigert, die erste Auktion endete bei 65 €. Das macht rund 1,55 ct je kWh Gas und etwa 2 ct je kWh Heizöl aus. Für 2027 soll der Korridor gleich bleiben; das Gesetz ist aber noch nicht beschlossen. Ab 2028 soll der EU-Emissionshandel ETS 2 gelten.
Warum weichen die Preisangaben verschiedener Quellen voneinander ab?
Die Quellen messen Unterschiedliches: Vergleichsportale zeigen oft den günstigsten Neukundentarif, BDEW und Destatis den Durchschnitt aller Haushalte inklusive Grundversorgung. Auch Verbrauchsmenge, Grundpreis und Stichtag unterscheiden sich. Achte deshalb auf Datum und Art des Werts, die wir bei jeder Zahl angeben.
Durchschnittswerte ohne Gewähr. Dein Tarif kann deutlich abweichen – ein Vergleich lohnt sich.